Aus der Reihe „Versicherungen, die die Welt nicht unbedingt braucht“

27.09.2018

Wer dazu neigt, nach ein paar Gläsern Bier, Wein oder Spirituosen allen Vorsichtsmaßregeln zum Trotz noch selbst Auto zu fahren, findet bald eine passende Versicherung für den möglichen Führerscheinverlust. Ein kleiner Bremer Versicherer will nämlich in Kürze – ein genaues Datum ist nicht bekannt – eine Police einführen, die bei bis zu dreimonatigem Fahrverbot die Mobilität sicherstellt. Die „Führerscheinverlustversicherung“ übernimmt im Schadensfall die Kosten für zum Beispiel Taxi oder Chauffeur, voraussichtlich bis zu einer Höhe von 10.000 Euro. Der Schutz greift auch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und anderen Anlässen für Führerscheinverlust, weshalb die Police in der Branche den Spitznamen „Raser-Versicherung“ erhalten hat. Die Prämie soll pauschal bei 300 Euro jährlich liegen.

Laut dem Anbieter haben sich bereits erste Interessenten gemeldet. Weniger begeistert von dem Angebot sind Verbraucherschützer: „Das lädt doch gerade dazu ein, sich nicht an geltende Vorschriften zu halten“, moniert etwas der Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale NRW. Der Versicherer beruft sich auf ein Versicherungs-Vorbild aus England; in Österreich hingegen wurde 2004 die Einführung einer ähnlichen Police verboten.

 

Wir können allerdings verstehen, wenn Kunden auf solch einen Versicherungsschutz nicht verzichten wollen, da bei einem Führerscheinverlust auch der Jobverlust droht. Es gibt immer  mehr Arbeitnehmer, die ohne ihren Führerschein nicht mehr den Beruf in gewohnter Form ausführen können.

Wenn Interesse an dem Versicherungsschutz besteht, stehen wir Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Unter: 05441-59 24 8-0 stehen wir Ihnen Montags bis Donnerstags von 8.30 bis 17.00 Uhr und Freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr zur Verfügung.

Herzlichste Grüße

Ihre Finanzpartner Diepholz

Sasa Krec